Bayerns Gesundheitsministerin stärkt medizinische Versorgung auf dem Land – 400. Förderbescheid wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 vergeben.

Huml erläuterte: „Mit dem Programm leisten wir unseren Beitrag dazu, dass die Menschen auch in ländlichen Regionen weiter möglichst wohnortnah ärztliche Hilfe finden. Im Zusammenwirken mit der Kassenärztlichen Vereinigung tragen wir dazu bei, die wenigen Lücken in der Versorgung in Bayern zu schließen. Aktuelles Beispiel ist der Landkreis Haßberge, in dem eine Unterversorgung mit Hautärzten beseitigt werden konnte.“
Das bayerische Gesundheitsministerium unterstützt die Niederlassung von Haus- und Fachärzten mit bis zu 60.000 Euro. Psychotherapeuten können eine Förderung von bis zu 20.000 Euro erhalten. Voraussetzung dafür ist insbesondere, dass sich die Mediziner in Gemeinden mit nicht mehr als 20.000 Einwohnern niederlassen. Bei Kinder- und Jugendpsychiatern liegt die Grenze bei 40.000 Einwohnern. Von den bislang 386 Förderungen gingen 313 an Hausärzte, 22 an Fachärzte und 51 an Psychotherapeuten.
Die Ministerin erläuterte: „Bei Gesundheitsfragen sind insbesondere unsere Hausärzte die ersten Ansprechpartner. Damit sind sie der Dreh- und Angelpunkt der medizinischen Versorgung. Ziel ist es, allen Menschen in Bayern auch künftig eine gute und wohnortnahe medizinische Versorgung zur Verfügung zu stellen – ohne lange Anfahrtswege. Denn wir wollen in ganz Bayern und für alle Bürgerinnen und Bürger gleichwertige Lebensverhältnisse.“
© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege








