Oberfranken / Hochfranken – Verkehrsunfälle auf hochfränkischen Autobahnen

Neues-Franken-Tageblatt - Fränkische Polizei - Aktuell -A9 / A72 / HOCHFRANKEN – Vier leichtverletzte Personen und Sachschaden in Höhe von etwa 35.000 Euro waren die Folge vierer Verkehrsunfällen auf den Autobahnen A9 und A72.

Zu spät bemerkte ein 38-jähriger Mitsubishi-Fahrer gegen 12.40 Uhr auf der A72 bei Feilitzsch einen verkehrsbedingt abbremsenden Wagen. Beim eigenen Bremsmanöver geriet er ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Hierbei verletzten sich beide Fahrzeuginsassen und mussten zur ambulanten Behandlung ins Klinikum Hof verbracht werden.

Um 15.50 Uhr touchierte auf der A9 bei Gefrees ein 66-jähriger Autofahrer aus dem Schwarzwald die Schutzplanke und demolierte dabei seinen Chrysler nicht unerheblich. Zwar begutachtete er am Parkplatz Streitau den Schaden, setzte danach aber seine Fahrt unbeirrt in Richtung Norden fort. Aufgrund von Zeugenaussagen konnte er jedoch wenig später von einer Streife der Verkehrspolizei Hof angehalten werden, wobei er gegenüber den Beamten aber keinerlei Einsicht zeigte. Aufgrund des entstandenen Fremdschadens an der Schutzplanke erhält er nun eine Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht.

Zu schnell war um 16.30 Uhr ein 21-jähriger Opel-Fahrer auf der A9 in Richtung München unterwegs. Im Bereich von Gefrees verlor er auf regennasser Fahrbahn die Herrschaft über sein Fahrzeug und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Bis zum Eintreffen der Polizei sicherte eine zufällig hinzugekommene Jugendfeuerwehrgruppe aus Nürnberg die Unfallstelle vorbildlich ab.

Zwei Autoinsassen verletzten sich bei einem weiteren Unfall auf der A72. Um 20.50 Uhr mussten in der Baustelle im Bereich von Köditz mehrere Fahrzeuge verkehrsbedingt abbremsen. Ein nachfolgender 27-jähriger BMW-Fahrer bemerkte dies zu spät und prallte auf das Heck seines Vordermanns. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dessen VW noch auf einen Pkw-Ford geschoben. Die beiden Insassen des VW erlitten hierbei leichtere Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt wurden.

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Autor: Bayern24 / Franken-Tageblatt