Verständigung der Polizei nach Bedrohung

Ein 28-jähriger Student, der den Vorfall beobachtete, setzte sich zum Schutz neben das stark eingeschüchterte Mädchen und beruhigte sie.
Kurz vor dem U-Bahnhof Scheidplatz kam es noch zu einer Rangelei zwischen der 44-Jährigen und einem 26-jährigen Studenten, der ebenfalls den Vorfall beobachtete und helfen wollte. Einem weiteren, noch unbekannten Zeugen, der ebenfalls helfen wollte, drohte die 44-Jährige die Kehle aufzuschneiden und gab an, dass sie einen Totschläger mit sich führe und den auch einsetzen wird. Dieser unbekannte Fahrgast verbrachte die 44-Jährige im Anschluss aus der U-Bahn.
Zwischenzeitlich hatten die aufmerksamen und couragierten Zeugen die Polizei informiert.
Die 44-jährige Österreicherin schrie auf dem Weg Richtung Oberfläche zweimal laut „Heil Hitler“. Dies konnte von den beiden Studenten eindeutig gehört werden.
Auch gegenüber den eintreffenden Polizeibeamten war die 44-Jährige verbal aggressiv und machte einen verwirrten Eindruck.
Die in Deutschland wohnungslose 44-Jährige wird heute dem zuständigen Haftrichter des Polizeipräsidiums München vorgeführt. Sie muss sich wegen Bedrohung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung und Beleidigung verantworten.
Zeugenaufruf:
Personen, vor allem das Mädchen und der unbekannte Helfer, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
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Text: Polizei München








