Fürth – OB Jung appelliert vor dem Wochenende: „Bitte halten Sie ihre Stadt sauber!“

Bayern24.info - News aus FürthFürth – Wo Leute unterwegs sind, da fällt zwangsläufig auch Müll an. Deswegen sind auch überall in der Innenstadt, im Südstadtpark und in den städtischen Grünanlagen reichlich Abfallbehälter aufgestellt.

Doch leider werden diese aktuell oft gar nicht genutzt. Egal ob im Stadtwald, Südstadtpark, an den Flussauen oder im Stadtpark, überall zeigt sich am Morgen das gleiche Bild: arg- und rücksichtslos weggeworfene Flaschen, Verpackungen und vieles mehr. Unrat wird gedankenlos in den Grünanlagen zurückgelassen, statt ihn ordnungsgemäß zu entsorgen. Zigarettenkippen, Kaugummis, oder Papiertüten landen auf den Gehwegen.

In den letzten Wochen hat sich dies noch durch die Coronakrise und der damit verbundenen, intensivierten „to-go-Kultur“ verstärkt. Getränkebecher und andere Behältnisse werden einfach fallengelassen oder neben einem bereits vollen Müllbehälter abgelegt.

Die Stadtreinigung arbeitet bereits am Limit, in der Innenstadt wird dreimal pro Tag gereinigt.

Oberbürgermeister Thomas Jung zeigt durchaus Verständnis, dass es die Menschen wieder hinaus ins Grüne drängt – gerade in dieser entbehrungsreichen Zeit. Doch appelliert er auch an die Vernunft und das Umweltbewusstsein der Fürtherinnen und Fürther: „Bitte halten Sie ihre Stadt sauber. Entsorgen Sie ihren Müll in den dafür vorgesehenen Behältern. Sorgen Sie durch Müllvermeidung für ein sauberes Straßenbild in ihrer Stadt. Die Parks und Grünanlagen sind Oasen der Erholung und Entspannung, sie pfleglich zu behandeln, heißt auch, Müll nicht wild herumliegen zu lassen.“

Und sollte ein Müllbehälter mal voll sein, dann wirft man seinen Abfall einfach mal in den nächstgelegenen oder nimmt ihn mit nach Hause. Darüber hinaus empfiehlt das Stadtoberhaupt – soweit möglich – die Nutzung von Mehrwegbehältnissen. „Damit vermeiden Sie Müll und leisten einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.“

Fürth soll weiterhin eine lebenswerte, grüne Stadt bleiben, daran sollten alle mitarbeiten.

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Stadt Fürth

Autor: Bayern24 / Franken-Tageblatt