Würzburg – Schlag gegen die Rauschgiftszene – 6,4 Kilogramm Amphetamin und 900 Ecstasy Tabletten sichergestellt

Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

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Viele Drogen gefunden – Foto: Polizei

WÜRZBURG – Rauschgiftfahnder der Kripo Würzburg haben in einem aktuellen Ermittlungsverfahren eine der größten Mengen an Amphetamin und Ecstasy der vergangenen Jahre in Unterfranken sichergestellt. Auf Antrag der Würzburger Staatsanwaltschaft sitzen die beiden Beschuldigten seit Dienstag in Untersuchungshaft.

Im Zuge monatelanger und akribischer Ermittlungen kamen die Fahnder Anfang März auf die Spur zweier Männer aus Nordrhein-Westfalen mit Bezug nach Würzburg. Die beiden 20-Jährigen standen im dringenden Verdacht u.a. Amphetamin und Ecstasy im größeren Stil in der Region zu verkaufen.

Im Laufe der vergangenen Wochen erhärtete sich der Tatverdacht gegen das Duo zunehmend, so dass die Beamten Anfang April zuschlugen und beide bei der Übergabe des Rauschgiftes festnahmen. Hierbei wurde sie von Beamtinnen und Beamten des Rauschgifteinsatzkommandos (REK) des Bayer. Landeskriminalamtes unterstützt. Letztlich wurden insgesamt 6,4 Kilogramm Amphetamin und 900 Ecstasy Tabletten sichergestellt sowie der Pkw der beiden beschlagnahmt. Bei seiner Festnahme leistete einer der 20-Jährigen außerdem Widerstand.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg durchsuchten Ermittler in Nordrhein-Westfalen die Wohnung der Beschuldigten. Dabei fanden sie circa 100 Gramm Marihuana, eine Schusswaffe samt Munition und diverse Rauschgiftutensilien.

Auf Anordnung der Würzburger Staatsanwaltschaft wurden die beiden 20-Jährigen am Dienstagnachmittag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Würzburg vorgeführt. Dieser erließ gegen beide Untersuchungshaftbefehle u.a. wegen des dringenden Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Die Beamten brachten die beiden Tatverdächtigen in verschiedene Justizvollzugsanstalten.

Eine gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 05.04.2017

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Text: Polizei Bayern

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Autor: Nachrichten-Team - Franken