Schwere Sturmböen, auf den Gipfeln zum Teil Orkanböen: Wetterbericht für Franken und Bayern vom 18.11.2015

Franken - Bayern-News - Wetteraussichten - Aktuell -Franken / Bayern – Der aktuelle Wetterbericht am Mittwoch: Heute im Flachland stürmisch, auf den Bergen schwere Sturmböen, auf den Gipfeln zum Teil Orkanböen, abends vorübergehend nachlassender Wind.

Vorhersage – heute:

Heute früh ist es nördlich der Donau oft noch wolkig, teils auch stark bewölkt, an den nördlich und östlichen Mittelgebirgen fällt noch etwas Regen, teils schauerartig verstärkt. Weiter südlich gibt es schon am Vormittag kurze sonnige Abschnitte, im weiteren Tagesverlauf kommt die Sonne dort häufiger zum Vorschein. Im nördlichen Franken und in der Oberpfalz bleibt es dagegen auch am Nachmittag wolkig, teils auch stark bewölkt, dann aber immerhin trocken.

Die Temperaturwerte pendeln sich zwischen 10 Grad im Bayerischen Vogtland und 19 Grad am Inn ein. Der Westwind weht vor allem in der ersten Tageshälfte noch stark mit stürmischen Böen, vereinzelt auch Sturmböen, und lässt am Nachmittag zunächst deutlich nach. In den Kammlagen der Mittelgebirge und auf hohen Alpengipfeln treten anfangs noch schwere Sturm- oder Orkanböen, später Sturmböen auf.

In der Nacht zum Donnerstag verdichten sich die Wolken in ganz Nordbayern wieder, später gibt es dort örtlich ein paar Tropfen Regen. Weiter südlich bleibt es locker bewölkt. Die Tiefstwerte liegen zwischen 10 Grad am unteren Main und in der Innenstadt von München und örtlich 2 Grad in windschwachen Alpentälern. Vor allem Bayerwald frischt der Wind nach vorübergehend Abschwächung wieder deutlich auf. In den Gipfellagen sind dann ab der zweiten Nachthälfte wieder orkanartige Böen möglich.

Wetterlage:

Auf deren Rückseite einer markanten Kaltfront eines Tiefdrucksystems, welches seinen Schwerpunkt rasch von der Nordsee über Dänemark nach Südschweden verlagert, hält die stürmische Westwetterlage weiterhin an.

Heute früh und zunächst auch im weiteren Tagesverlauf treten im Flachland gebietsweise STURMBÖEN bis 80 km/h, auf den Bergen SCHWERE STURMBÖEN, auf den Alpengipfeln und in den Kammlagen des Bayerwaldes zum Teil ORKANBÖEN um 120 km/h auf. Ab den Nachmittagsstunden lässt der Wind deutlich nach. Im Bergland sind aber immer noch einzelne STRUMBÖEN um 70 km/h möglich. Auch in freien Lagen im Flachland sind vereinzelt WINDBÖEN um 55 km/h nicht ganz ausgeschlossen.

In der Nacht zum Donnerstag frischt der Wind nach vorübergehender Abschwächung neuerlich auf. Dabei muss in höheren Lagen des Berglandes mit STURMBÖEM um 75 km/h, später auch mit SCHWEREN STURMBÖEN um 95 km/h aus Südwest gerechnet werden. Auf exponierten Gipfeln des Bayerwaldes sind dann auch wieder einzelne ORKANARTIGE BÖEN um 110 km/h möglich.

Vorhersage – morgen:

Am Donnerstag scheint an den Alpen und im angrenzenden Vorland vormittags zeitweise die Sonne. Je weiter man nach Norden kommt, desto mehr sind die Wolken in der Überzahl. Dicht bewölkt gestaltet sich der Tag in Franken und in Teilen der Oberpfalz. Dabei fällt zwischen Mittelfranken und dem Bayerwald gebietsweise Regen, südlich der Donau bleibt es trocken. Nachmittags ziehen dann auch an den Alpen dichtere Wolken heran, es bleibt dort aber noch trocken.

Die Temperatur steigt auf 11 Grad im Hofer Land und 18 Grad im Chiemgau. Der Wind weht lebhaft, in Böen stark bis stürmisch aus Südwest bis West. Im Bergland treten zeitweise Sturmböen, Richtung Bayerwald und Alpen auch schwere Sturmböen auf. In exponierten Gipfellagen der Alpen sind auch orkanartige Böen möglich.

In der Nacht zum Freitag kommt der teilweise schauerartige und kräftige Regen langsam nach Süden voran und erreicht später auch die Alpen. In Teilen Frankens kann es auch längere Zeit regnen. Die Tiefstwerte liegen bei einem zum Teil starken bis stürmischen Westwind zwischen 12 und 5 Grad, mit den niedrigsten Werten im Fichtelgebirge. Vor allem südlich der Donau muss mit stürmische -, teils auch Sturmböen gerechnet werden. In exponierten Gipfellagen der Alpen können auch einzelne orkanartige – oder Orkanböen auftreten.

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Text: DWD

Autor: Bayern24 / Franken-Tageblatt