Hof in Oberfranken / München – Neues Güterverkehrszentrum in Hof – Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann: Leistungsfähige Verkehrsdrehscheibe entwickelt sich weiter

Freistaat Bayern übernimmt knapp 90 Prozent der förderfähigen Kosten für zweiten Bauabschnitt.

Bayern24 - Bayerische Staatsregierung - Aktuell -Hof / München – Der nächste Meilenstein für das neue Güterverkehrszentrum (GVZ) in Hof ist gesetzt. Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat heute den zweiten Förderbescheid in Höhe von mehr als 6,6 Millionen an die Stadt Hof übergeben. Er sieht in dem neuen GVZ eine große Chance für Hof.

„Damit entsteht eine leistungsfähige Verkehrsdrehscheibe im Norden Bayerns. Deshalb übernimmt der Freistaat knapp 90 Prozent der förderfähigen Kosten“, machte Herrmann deutlich. Am Rande des Plenums nahm Klaus-Jochen Weidner, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft des GVZ Hof, den Förderbescheid heute entgegen.

Wie Herrmann mitteilte, wurden in einem ersten Schritt auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes bereits die Vorarbeiten erledigt. Die leerstehenden Gebäude und aufgelassenen Bahnsteige wurden abgebrochen, Gleisanlagen rückgebaut sowie die alte Bahnmeisterei und der Zoll verlegt. Mit den neuen Fördermitteln will Hof jetzt eine neue Erschließungsstraße errichten. Umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen sollen zudem die umliegenden Wohnbebauungen künftig vor Lärm schützen.

Die Stadt Hof kaufte der Deutschen Bahn im Jahr 2010 das rund zehn Hektar große Areal ab, um dort ein neues GVZ zu entwickeln. Die Stadt plant dort neben zusätzlichen Flächen für Lagerhallen einen neuen Logistikpark. Durch die zentrale Lage Hofs profitiert das neue GVZ von einem immensen Standortvorteil. Damit will Hof neue Unternehmen anlocken. In Hof existiert bereits jetzt schon eine Anlage zur Verladung von Containern zwischen Straße auf die Schiene. Da die Logistikbranche einen Boom erlebt, sieht Hof hier großes Potential.

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Pressesprecher: Oliver Platzer – Bayrische Staatsregierung

 

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