Hauptgericht: Bohnenpfanne mit Schweinefilet

Rezepte des Monats: Bohnenpfanne mit Schweinefilet

(für 4 Personen)

Bohnenpfanne-Schweinefilet
Hauptspeisen: Bohnenpfanne mit Schweinefilet – Foto: Wirths PR

Die Zutaten:

  • 250 g Wachtel-Bohnen
  • 750 ml Wasser
  • 1 Würfel Gemüsebrühe
  • 500 g Schweinefilet
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große Zwiebel
  • 1/2 gelbe Paprikaschote
  • 1/2 rote Paprikaschote
  • 1 Fenchelknolle
  • 100 g Champignons
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwerwurzel
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Kurkuma (ersatzweise 1 TL Curry)
  • Zitronensaft
  • 2-3 Thymianzweige

So wird es gemacht:

  1. Die Bohnen über Nacht in 750 ml Wasser einweichen, mit dem Einweichwasser und dem Brühwürfel 45 Minuten kochen.
  2. Inzwischen das Filet säubern. Knoblauchzehe und Zwiebel abziehen und fein würfeln.
  3. Paprikaschoten putzen, in mundgerechte Stücke schneiden.
  4. Fenchel in Scheiben schneiden und diese nochmals halbieren.
  5. Die Champignons in Scheiben schneiden.
  6. Die Ingwerwurzel schälen, fein hacken.
  7. In einer großen Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten, anschließend das Gemüse, die Pilze und die abgetropften Bohnen zugeben, dabei mit Pfeffer, Salz, Kurkuma, Ingwer und etwas Zitronensaft kräftig würzen.
  8. 20 Minuten dünsten.
  9. Das Schweinefilet in 12 Medaillons schneiden.
  10. 1 EL Öl und 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, erst die Thymianzweige, dann die Medaillons zugeben und rundum braun braten.
  11. Die Medaillons mit Pfeffer und Salz würzen und mit dem Bohnengemüse anrichten.

Pro Person: 392 kcal (1641 kJ), 40,6 g Eiweiß, 13,2 g Fett, 27,5 g Kohlenhydrate

Tipps:

Die Wachtelbohne nimmt beim Kochen den Geschmack anderer Zutaten an. Wachtelbohnen vertragen sich auch gut mit Gewürzen, wie z.B. Thymian und Knoblauch, sowie Zitronensaft.

Artischockensaft macht Bohnengerichte bekömmlicher

Bohnen und andere Hülsenfrüchte sind zwar äußerst gesund, sie werden aber von vielen nicht sonderlich gut vertragen. Denn häufig zieht der Genuss unliebsame Blähungen nach sich. Der Grund liegt im hohen Ballaststoffgehalt von Bohnen, Erbsen und Linsen, der diese Blähungen fördert.

Hinzu kommen hochmolekulare Kohlenhydrate wie Raffinose, Rhamnose und Stachyose. Diese können im Dünndarm nicht von körpereigenen Enzymen abgebaut werden. Daher gelangen sie mit dem Nahrungsbrei in den Dickdarm, wo sie von Darmbakterien zersetzt werden. Dies ist mit einer erhöhten Gasbildung verbunden. Aus diesem Grund gelten Hülsenfrüchte wie auch Kohlgerichte als schwer verdaulich. Wenn das Essen dann noch Fett enthält, ist das Verdauungschaos perfekt. Denn Fette sind ganz allgemein nur schwer zu verdauen.

Hier kann die Artischocke helfen. Ihre Wirkstoffe regen den Gallenfluss an und unterstützen so die Entgiftungstätigkeit der Leber. Sie fördern zudem die Fettverdauung und verhindern Völlegefühl und Blähungen. Da Artischocken-Presssaft etwas bitter schmeckt, am besten mit Wasser, Gemüsesäften oder Joghurt mixen. Artischocken-Presssaft gibt es in Apotheken und Reformhäusern.

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Autor: Bayern24 / Franken-Tageblatt