Bayern / Franken – Verkehrspolitik: Grünes Licht für Ausbau der A 73 bei Nürnberg

 Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann freut sich über Baufreigabe: Baubeginn voraussichtlich schon im Frühjahr 2018 – Deutlich weniger Verkehrsbehinderungen und erheblich besserer Verkehrsfluss – Effektiver Lärmschutz für Anwohner.

Bayern24 - Bayerische Staatsregierung - Aktuell -Bayern / Franken / München – Ausbau der A 73 bei Nürnberg: Grünes Licht für die Bauarbeiten zum rund sechs Kilometer langen Ausbau der A 73 im Abschnitt der Anschlussstelle Nürnberg-Hafen-Ost bis zum Autobahnkreuz Nürnberg-Süd: Wie heute Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann bekannt gegeben hat, liegt mittlerweile die Baufreigabe des Bundesverkehrsministeriums vor. „Erst vergangene Woche hatte ich mich mit Nachdruck beim geschäftsführenden Bundesverkehrsminister Christian Schmidt dafür stark gemacht“, erklärte der bayerische Verkehrsminister.

„Wir müssen diesen Verkehrsengpass schnellstmöglich beseitigen.“ Laut Herrmann hat die Straßenbauverwaltung bereits vollziehbares Baurecht geschaffen. Damit können die Vorarbeiten wie beispielsweise der Abbau der Schilderbrücken oder der Bau der provisorischen Baustellenumfahrung voraussichtlich schon im Frühjahr 2018 beginnen. Die Hauptbauphase werde voraussichtlich Ende September/Anfang Oktober 2018 starten, vorbehaltlich der noch ausstehenden Zustimmung des Bundesfinanzministeriums für die rund 77 Millionen Euro teure Ausbaumaßnahme. +++

Nach Herrmanns Worten profitiert von der Erweiterung von vier auf sechs Fahrstreifen nicht nur die Leistungsfähigkeit der Strecke auf der A 73, sondern auch die Verkehrssicherheit. Der Minister rechnet nach Abschluss der Bauarbeiten mit deutlich weniger Verkehrsbehinderungen und einem erheblich besseren Verkehrsfluss. Auch das innerstädtische Straßennetz der Stadt Nürnberg könne damit entlastet werden. „Außerdem werden wir den Verkehrslärm auf der A 73 durch einen effektiven Lärmschutz auf ein Minimum reduzieren“, kündigte Herrmann an.

Dazu beitragen soll unter anderem ein spezieller Asphaltbelag. Außerdem sollen Lücken zwischen den bestehenden Lärmschutzwällen geschlossen werden. Zusätzlich unterstützt der bayerische Verkehrsminister das Anliegen der Stadt Nürnberg, die acht Meter hohen Lärmschutzwälle im Bereich der Anschlussstelle Nürnberg-Königshof auf einer Länge von mehr als einen Kilometer um zweieinhalb Meter zu erhöhen. Hierzu liegt aber noch keine Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums vor.

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Pressesprecher: Oliver Platzer
Bayrische Staatsregierung

 

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