Bamberg – Stadt Bamberg bündelt Informationsangebote für Flüchtlinge

Neues-Franken-Tageblatt - Franken - Bamberg -Bamberg – Derzeit leben rund 1800 Asylsuchende und Flüchtlinge in Bamberg. Das stellt die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger vor wachsende Herausforderungen bei der Integration. Deshalb hat die Stadt Bamberg ihr Angebot unter www.stadt.bamberg.de/asylportal um eine umfassende Übersicht von Informationsangeboten für Flüchtlinge erweitert. Die städtischen Tochtergesellschaften beteiligen sich ebenfalls aktiv an dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe.

In konzentrierter Form sind auf der städtischen Homepage ab sofort Hilfsangebote gebündelt und eine Vielzahl bundesweiter Infoportale aufgeführt. Gängige Fragen können so rasch beantwortet werden. Den ausländischen Mitbürgern werden zudem konkrete Hilfen an die Hand gegeben um ihnen das Zusammenleben einfacher zu gestalten. Außerdem unterstützt die Stadt Bamberg die Fluchthelferhomepage www.bamberg-hilft.com. Dort werden konkrete Bedarfe und Angebote vermittelt.

Neu finden sich auf den städtischen Seiten umfassende Informationen für Unternehmen, die planen Flüchtlingen im eigenen Betrieb einen Praktikums-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz anzubieten. So soll der Kontakt zwischen arbeitswilligen Flüchtlingen mit Unternehmen hergestellt und vereinfacht werden. Zudem steht die Wirtschaftsförderung in engem Austausch mit Netzwerkpartnern wie Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie Handwerkskammer (HWK) Oberfranken, der Agentur für Arbeit, dem Netzwerk junger Migranten und Freund statt Fremd.

Ergänzt wird das Angebot um Hinweise zu Sprachkursen und mehrsprachigen Broschüren verschiedener Ministerien. Besonders erwähnenswert ist die Publikation „Willkommen in Deutschland“, die Neuzuwanderern mit zahlreichen Tipps den Alltag erleichtern soll.

Die Stadtwerke Bamberg haben Informationsflyer und Aushänge für Bushaltestellen, die Hinweise zur Busbenutzung enthalten in neun Sprachen erstellt. Flyer zum Thema Trinkwasser und zum Verhalten in städtischen Bädern sind in Vorbereitung. Außerdem finden sich als Angebot von DLRG und Rotem Kreuz Baderegeln und Jugendschutzgesetz in mehreren Sprachen.

Die Volkshochschule Bamberg bietet ihr gesamtes Kursprogramm ohne Einschränkungen für jeden in und um Bamberg lebenden Menschen an. Das Programm ist allerdings nur in deutscher Sprache verfügbar. Für das neue Semester ist eine Rubrik auf der Homepage „Neu in Bamberg“ geplant. Dort werden vor Allem Angebote für Deutschkurse stehen, aber auch Kurse, bei denen Sprachkenntnisse nicht im Vordergrund stehen wie z.B. Sport-, Musik-, oder Kochkurse.

Die Stadtbau GmbH hat ihre Öffnungszeiten erweitert, um der derzeitigen Situation gerecht zu werden und hat darüber hinaus verschiedene Texte übersetzt, die im Wohnungsbereich wichtig sind.
Zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen und Asylbewerbern hat die Sozialstiftung für ihre Mitarbeiter die FAQs der Deutschen Krankenhausgesellschaft bereitgestellt. Verschiedene Stationen haben zudem die Verständigungshilfe „tip-doc“ eingeführt. Das ist eine Kombination von Bildern und kurzen mehrsprachigen Untertiteln, um die Verständigung bei Sprachbarrieren zu verbessern.

Zentrale Ansprechpartnerin für Fragen rund um das Thema Asyl ist Monika Haderlein (asylfragen@stadt.bamberg.de). Wer im Bereich Asyl ehrenamtlich tätig ist oder werden möchte, kann sich an Susanne Sennefelder (Susanne.Sennefelder@stadt.bamberg.de) wenden.

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Text: STADT BAMBERG, Pressestelle – Ulrike Siebenhaar
Rathaus Maxplatz, Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg

Autor: Bayern24 / Franken-Tageblatt